In einem bahnbrechenden Schritt, der einen neuen Standard in der Welt des Triathlons setzt, hat British Triathlon eine Schwangerschaftsaufschubregelung für sein Age Group-Team eingeführt. Diese Regelung ist ein Musterbeispiel für Inklusivität und bietet Sportlerinnen die Flexibilität, die sie in einer transformativen Phase ihres Lebens brauchen. Frauen, die sich für ein Age Group Championship-Rennen qualifizieren, haben nun die Möglichkeit, ihre Teilnahme um bis zu zwei Jahre aufzuschieben, um sowohl den Freuden als auch den Herausforderungen der Mutterschaft gerecht zu werden.
Bei dieser Richtlinie geht es nicht nur darum, die Anmeldungen für Rennen zu verzögern; sie ist ein Statement. Es geht darum, die doppelten Ambitionen von Frauen anzuerkennen, die Wettkampfziele verfolgen und sich gleichzeitig dem Weg der Mutterschaft stellen. Die Initiative wurde unter direktem Input der Athletinnen entwickelt, die davon profitieren, wodurch sichergestellt wurde, dass die Stimmen der Frauen nicht nur gehört wurden, sondern auch maßgeblich an der Gestaltung der Richtlinie beteiligt waren. Dieser kollaborative Ansatz unterstreicht einen deutlichen Wandel hin zu einer einfühlsameren Führung im Sport.
Der Zeitpunkt dieser Richtlinie ist ergreifend, da 79 % der schwangeren Triathletinnen angaben, aufgrund der Schwangerschaft mindestens einmal an einem Rennen teilnehmen zu müssen. Diese Statistik ist nicht nur eine Zahl – sie erzählt von verpassten Gelegenheiten und der Notwendigkeit eines unterstützenderen sportlichen Umfelds. Die Richtlinie gilt auch für Frauen, die während der Schwangerschaft den schmerzlichen Verlust eines Babys erleiden, und stellt sicher, dass sie durch den Zeitpunkt ihres Verlusts nicht noch zusätzlich bestraft werden.
Die Auswirkungen einer solchen Politik sind tiefgreifend. Vicky Holland, eine Europameisterin im Triathlon und Mutter, erzählte von ihren Schwierigkeiten, nach der Geburt wieder an Wettkämpfen teilzunehmen. Ihre Erfahrungen unterstreichen die weitreichenderen Auswirkungen dieser Politik – sie ermöglicht es Frauen nicht nur, ihre sportlichen Aktivitäten zu unterbrechen, sondern sie befähigt sie auch, ohne Nachteile oder Verlust von Chancen wieder in den Wettkampfsport einzusteigen.
Diese Initiative von British Triathlon dient als Modell für Sportorganisationen weltweit und zeigt, dass es möglich ist, Sportler mit durchdachten Strategien ganzheitlich zu unterstützen. Sie erkennt an, dass Frauen im Sport Ambitionen haben, die über die Ziellinie hinausgehen, und indem wir diese Sportlerinnen umfassend unterstützen, bereichern wir den Sport als Ganzes.
Wenn wir in die Zukunft blicken, könnte diese Politik durchaus der Katalysator für einen neuen Standard im Sport sein, bei dem der Schwerpunkt von der bloßen Teilnahme auf die Förderung der Lebensphasen und Umstände der Athleten verlagert wird. Dies ist nicht nur ein Fortschritt; es ist eine Neudefinition dessen, was es bedeutet, eine integrative und unterstützende Sportgemeinschaft zu sein.
Diese Richtlinie schafft einen Präzedenzfall, der zu weiteren integrativen Maßnahmen in verschiedenen Sportdisziplinen führen und letztlich zu einem gerechteren Umfeld für alle Sportler führen kann.
Was ist die neue Schwangerschaftsaufschubrichtlinie, die von British Triathlon angekündigt wurde?
British Triathlon hat für Frauen im Altersgruppenteam eine Regelung zur Schwangerschaftsverschiebung eingeführt, die es ihnen ermöglicht, ihren Startplatz um bis zu zwei Jahre zu verschieben, wenn sie schwanger werden oder während der Schwangerschaft ein Baby verlieren.
Warum wurde die Regelung zur Schwangerschaftsverschiebung entwickelt?
Die Richtlinie wurde entwickelt, um es Frauen, die sich für die Altersgruppenmeisterschaft qualifiziert haben, zu ermöglichen, Mutter zu werden, ohne sich zwischen ihrem Platz im Team und der Gründung einer Familie entscheiden zu müssen, mit dem Ziel, zu verhindern, dass Frauen zu früh ins Training zurückkehren.
Wer war an der Entwicklung der Schwangerschaftsaufschubpolitik beteiligt?
Die Richtlinie wurde über einen Zeitraum von sechs Monaten mithilfe von Beiträgen von Athleten aller Altersgruppen gemeinsam entwickelt, um sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen und Erwartungen der Athleten entspricht, die sie unterstützen soll.
Gibt es eine bestehende Zurückstellungsregelung für Spitzensportler im britischen Triathlon?
Ja, es gibt für das World Class Programme von British Triathlon bereits eine Regelung zur Verschiebung von Wettkämpfen aufgrund einer Schwangerschaft, die es Spitzensportlerinnen ermöglicht, Wettkämpfe zu verschieben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusteigen. Diese Regelung ähnelt der Regelung, die jetzt auf Altersgruppensportler ausgeweitet wird.
Wie können Altersgruppen-Athletinnen einen Schwangerschaftsaufschub beantragen?
Athleten einer Altersgruppe, die einen Aufschub beantragen möchten, können dies tun, indem sie sich an British Triathlon wenden. Dort erhalten sie die nötige Anleitung und das weitere Vorgehen.
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Quelle: https://www.tri247.com/triathlon-news/age-group/british-triathlon-pregnancy-deferral-policy-age-group-team-2025
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