Triathlon-Updates 2025
In der dynamischen Welt des Triathlons weht wieder einmal ein neuer Wind, der ein neues Regelwerk mit sich bringt, das die Wettbewerbslandschaft neu gestalten wird. Kurz vor den Olympischen Spielen 2025 hat World Triathlon wichtige Aktualisierungen seiner Wettkampfregeln bekannt gegeben, die ab dem 30. Januar 2025 in Kraft treten. Diese Änderungen, die von gemischten Staffelformaten bis hin zu Windschattenstrafen und Wasserqualitätsstandards reichen, sollen die Integrität und Fairness des Sports auf allen Teilnehmerebenen verbessern.
Eine neue Ära für gemischte Staffeln
Eine bemerkenswerte Änderung ist, dass das Format für gemischte Staffeln nun in der Reihenfolge Frau-Mann-Frau-Mann abläuft und sowohl für Elite- als auch für Altersgruppen gilt. Diese Änderung soll die strategische Dynamik des Rennens ausbalancieren. Darüber hinaus wird es bei gemischten Staffeln in Altersgruppen eine Umgestaltung der Teamkategorisierung geben. Anstelle der traditionellen Altersgruppen werden die Teams nun auf der Grundlage des Gesamtalters aller Mitglieder klassifiziert, wobei die Kategorien alle 40 Jahre segmentiert werden, z. B. 80-119.
Gleiche Ausgangsbedingungen für Sprintdistanzen
Sprintdistanzrennen werden stärker anerkannt. Die Punkte, die für diese Rennen vergeben werden, werden nun denen für längere Distanzen angeglichen, wodurch die bisherige Kürzung um 25 % abgeschafft wird. Diese Anpassung stellt sicher, dass Athleten, die in verschiedenen Formaten antreten, gerecht belohnt werden, und fördert ein integrativeres Wettbewerbsumfeld.
Vereinfachte Drafting-Strafen
Die Windschattenstrafen wurden einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Die Dauer der Strafe wurde für verschiedene Distanzen reduziert: drei Minuten für die Langdistanz, zwei Minuten für die Mitteldistanz, eine Minute für die Standarddistanz und nur noch 30 Sekunden für die Sprintdistanz. Darüber hinaus sind jetzt eine einheitliche Windschattenzone von 12 Metern und ein 25-Sekunden-Fenster zum Überholen für alle Rennen Standard. Diese Standardisierung vereinfacht die Regeln und hilft bei ihrer Durchsetzung, wodurch die Rennen fairer und unkomplizierter werden.
Verbesserungen der Wasserqualitätsstandards
In einem etwas umstrittenen Schritt wurden die Standards für die Schwimmwasserqualität gelockert. Die zulässigen Werte für Enterokokken und E. coli wurden von „ausgezeichnet“ auf „gut“ herabgesetzt. Entscheidungen über die Absage von Schwimmabschnitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Wasserqualität werden nun in einem gemeinsamen Entscheidungsprozess mit einem medizinischen Komitee getroffen, um einen ausgewogeneren Ansatz zur Sicherheit der Athleten zu gewährleisten.
Bekleidungs- und Altersvorschriften
Die neuen Vorschriften betreffen auch Einzelheiten der Wettkampfkleidung und der Teilnahmeberechtigung. Athleten müssen nun darauf achten, dass ihre Finger- und Fußnägel kurz geschnitten sind, und Schmuck, einschließlich Uhren, ist während des Rennens verboten – obwohl der Hauptschiedsrichter Ausnahmen für Uhren zulassen kann. Insbesondere sind nun für Spitzensportler über alle Distanzen Ärmel bis zum Ellbogen zulässig.
Das Mindestalter für die Teilnahme an hochrangigen Wettbewerben wurde standardisiert auf 16 Jahre festgelegt. Bei bestimmten Veranstaltungen wie dem Triathlon-Weltcup und den Supertri-E-Meisterschaften liegt die Messlatte bei 17 bzw. 18 Jahren.
Ein zukunftsorientierter Ansatz
Diese Regeländerungen sollen laut World Triathlon „die Wettbewerbslandschaft verbessern, das Wohl der Athleten in den Vordergrund stellen und die Vorschriften entsprechend dem Feedback der Interessengruppen modernisieren“. Dieser proaktive Ansatz zielt nicht nur darauf ab, den Wettbewerb zu verfeinern, sondern stellt auch sicher, dass sich der Sport in einer Weise weiterentwickelt, die die Bedürfnisse und die Sicherheit seiner Athleten respektiert.
Mit der Einführung dieser neuen Regeln steht die Triathlon-Community am Beginn eines neuen Kapitels – eines, das Fairness, strategische Tiefe und ein unerschütterliches Bekenntnis zum Geist dieses beliebten Sports verspricht. Egal, ob Sie ein erfahrener Triathlet oder ein Neuling sind, diese Änderungen kündigen spannende Zeiten in der Welt des Triathlon-Rennsports an.
Welche neuen Windschattenstrafen hat World Triathlon eingeführt?
Windschattenstrafen wurden für verschiedene Renndistanzen reduziert: Bei Langstreckenrennen gibt es jetzt eine Drei-Minuten-Strafe, bei Mittelstreckenrennen zwei Minuten, bei Standarddistanzen eine Minute und bei Sprintdistanzen 30 Sekunden. Die Windschattenzone ist jetzt bei allen Rennen 12 Meter lang, wobei zum Überholen 25 Sekunden Zeit sind. Diese Strafen gelten für alle Rennen ohne Windschatten, jedoch nicht für Rennen mit Windschattenzulassung.
Wie haben sich die Wasserqualitätsstandards für das Schwimmen im Triathlon geändert?
Die Standards für die Wasserqualität beim Schwimmen wurden von „ausgezeichnet“ auf „gut“ herabgesetzt, was akzeptable Werte für Enterokokken und E. coli angeht. Entscheidungen, das Schwimmen aufgrund der Wasserqualität abzusagen, werden nun in Zusammenarbeit mit einem Vertreter des medizinischen Komitees, einem medizinischen Delegierten und dem medizinischen Direktor des LOC getroffen.
Was sind die neuen Alterskriterien für die gemischten Staffelkategorien im Triathlon?
Die Kategorien für gemischte Staffeln basieren nun auf dem Gesamtalter aller Teammitglieder, getrennt durch 40 Jahre, z. B. 80-119, statt auf traditionellen Alterskategorien. Die Reihenfolge für gemischte Staffeln lautet Frau-Mann-Frau-Mann sowohl für Elite- als auch für Altersgruppenläufer.
Welche neuen Bekleidungsvorschriften gelten für Triathleten?
Athleten müssen kurze Finger- und Fußnägel haben und dürfen während des Schwimmens keinen Schmuck, einschließlich Uhren, tragen. Elite-Athleten dürfen jedoch auf jeder Distanz Ärmel bis zum Ellbogen tragen. Uhren dürfen nur vom Hauptschiedsrichter für Elite-Athleten genehmigt werden.
Welche Änderungen wurden an den Ranglistenpunkten für Rennen über die Sprintdistanz vorgenommen?
Rennen über die Sprintdistanz werden im Rankingfaktor nun mit der gleichen Punktzahl bewertet wie alle anderen Distanzen. Bisher gab es für Sprintdistanzen einen Punkteabzug von 25 Prozent und für Halbfinal-/Finalwettkämpfe einen Punktabzug von 12,5 Prozent.
Quelle: https://triathlonmagazine.ca/racing/world-triathlons-new-rules-shake-up-drafting-penalties-and-water-quality-standards/
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